Weltkriegsgedenken in Swinemünde

Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls der deutschen Armee auf Polen nahmen heute (Sonntag, dem 01. September 2019) in Świnoujście
Einwohner, die örtlichen Behörden, Parteien, Pfadfinder, Seeleute und Militäreinheiten an einer Gedenkfeier teil.
Sie legten Kränze am Ehrenmal von Świnoujście nieder. Für die sozialdemokratische SLD und die SPD Kleve legten Joanna Agatowska und Willi Uttendorf Blumengebinde nieder.

Auf einer zeitgleichen Gedenkfeier hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Polen 80 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs um Vergebung gebeten. „Ich verneige mich vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft“, sagte er zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf das östliche Nachbarland. Deutschland nehme die Verantwortung an, „die unsere Geschichte uns aufgibt“, so der Bundespräsident. „Wir wollen und wir werden uns erinnern.“

 

 

Kommunalwahlen in Swinemünde

Am kommenden Sonntag finden in Polen Kommunal- und Bürgermeister- bzw. Stadtpräsidentwahlen statt. Für die Sozialdemokraten (SLD) in Swinemünde geht Lidia Uttendorf (54), die mit dem Klever Willi Uttendorf verheiratet ist, an den Start. Beide fördern seit Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Kleve und Swinemünde. Insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist der studierten Pädagogin eine Herzensangelegenheit.

 

Lidia Uttendorf an der Deutsch-polnischen Grenze bei Swinemünde auf der Insel Usedom.

So leitete sie in den Jahren 2012 – 2014 das deutsch-polnische Projekt „Die Sprache des Nachbarn erlernen“ in den Kitas in Ahlbeck und in Świnoujście. Sie wohnt heute mit ihrem Mann Willi in Swinemünde und ist als Erzieherin in einem Ahlbecker Kindergarten beschäftigt.

Als zukünftiges Stadtratsmitglied möchte sie sich um die Arbeitnehmerbelange der Polen, die in Deutschland arbeiten, kümmern. Swinemünder, die in Deutschland arbeiten, begegnen oft verschiedenen arbeitsrechtlichen und sozialversicherungstechnischen Probleme. Sie möchte erreichen, dass in Swinemünde eine Beratungsstelle eingerichtet wird, wo nicht nur mit Rat sondern auch durch Tat, diese Menschen Unterstützung finden.

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Reaktivierung Bahnlinie Nimwegen-Kleve

(Text: Wilco Veldhorst, Präsident Interregionale Gewerkschaftsrat Rhein-IJssel)

In der “Neue Rhein-Zeitung” vom 24. März 2018 schreibt Herr Bruls, Oberbürgermeister der Stadt Nimwegen dass „100 Millionen für die Wiederherstellung dieser Linie benötigt werden“. Es handelt sich hier um die Wiederherstellung der Eisenbahnlinie Nimwegen-Kleve-Duisburg. Ich weiß nicht, woher er das hat, aber dieser Betrag wurde schon mehrmals im “Königreich der Fabeln” genannt. Außerdem ignoriert es die Tatsache, dass solche Beträge auf zwei Länder aufgeteilt sind. Er stellt auch fest, dass die Wiederherstellung dieser Linie nicht gefordert wird, und weist darauf hin, dass der Zug 1991 nicht einfach „eingestellt“ wurde. Mehrere Studien weisen auf etwas anderes hin. Entweder er hat keine Anhnung und kennt sich in dieser Akte nicht aus (nicht nur äußerst schädlich für den Präsidenten der Euregio Rhein-Waal, denn er hätte nichts dazu sagen müssen) oder er hat eine andere Agenda als der Rat der Stadt Nimwegen bzw. andere Interessen spielen hier eine Rolle. Ich denke, dass ich darauf hinweisen sollte, dass das Wort einer bemerkenswerten Person wie eines Bürgermeisters anders als in den Niederlanden in Deutschland sehr schwer wiegt. In einer großen deutschen Regionalzeitung laufen wir Gefahr, dass die Lobby für die Restaurierung der Eisenbahn Nijmegen-Kleve schwer beschädigt wird. Eine Lobby, die von Gewerkschaften und großen Arbeitgebern auf beiden Seiten der Grenze unterstützt wird. Auch ohne den „konstruktiven Beitrag“ von Herrn Bruls ist es bereits schwierig genug, alle politischen Gremien im Einklang zu bringen und vor allem zu halten. Wir hätten vom Präsidenten der Euregio eine andere Erklärung erwartet.

 

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Bahnstrecken-Reaktivierung Kleve – Nimwegen bleibt Thema

Deutsche und niederländische Sozialdemokraten luden jetzt zu einer grenzüberschreitenden Konferenz zur Nutzung der Bahnstrecke Kleve-Nimwegen.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Kleve – Nimwegen war Thema einer Fachverstaltung deutscher und niederländischer Sozialdemokraten in Groesbeek. Gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal, der Radboud-Universität und einigen Verkehrsverbünden wurde über die Möglichkeiten und Notwendigkeit einer Bahnverbindung zwischen den Nachbarländern diskutiert. Der Klever SPD-Vorsitzende Josef Gietemann sieht vor allem die Chancen für den Austausch von Studierenden: „Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr möchte diese Strecke“, sagte Gietemann. Georg Seifert vom VRR betonte, dass man den grenzüberschreitenden Verkehr verbessern möchte.

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Reaktivierung der Bahnlinie Kleve-Nijmegen

Die SPD Kleve setzt sich gemeinsam mit der SPD Kranenburg sowie der PvdA Berg en Dal und der PvdA Nijmegen für die Bahnstrecke zwischen Nimwegen und Kleve ein. Der Film entstand anlässlich der grenzüberschreitenden Konferenz zur Reaktivierung der Bahnlinie Kleve-Nijmegen am 27. Januar 2018 in Groesbeek.

150 Jahre Eisenbahnlinie Nimwegen – Kleve

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Heute vor 150 Jahren am 8. August 1865 wurde die Eisenbahnlinie Nimwegen – Kleve eröffnet wurde. Sie verband Nimegen über Groesbeek und Kranenburg mit der Stadt Kleve. Auf der Strecke verkehren seit 1991 keine Personenzüge mehr. Die Sozialdemokraten in der Grenzregio Nijmegen-Kleve erinnern heute an diesen historischen Tag mit einer Draisinenfahrt von Groesbeek nach Kranenburg. Daran werden der SPD-Landratskandidat Jürgen Franken und die Bürgermeisterkandidaten von Kranenburg (Tatjaana Kemper) und Kleve (Sonja Northing) teilnehmen. Gleichzeitig wiederholen die Sozialdemokraten dabei ihre jahrelange Forderung nach einer Wiedereröffnung der Schienenverbindung zwischen Nimegen und Kleve.

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