Sportausschuss

Fortschreibung Sportentwicklungskonzept

„Wir als SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve sind der Meinung, dass die Sportpolitik in Kleve nicht nur vom Schreibtisch aus erfolgen kann. Sie muss im engen Austausch mit den beteiligten Vereinen und Sportler*innen Interessen abwägen , sowie angepasste Entwicklungen ermöglichen.“

Sportausschuss Kleve zum Sportzentrum Bresserberg: Mittendrin statt nur dabei!

Unser Sportausschussvorsitzender Niklas Lichtenberger (SPD) lud am vergangenen Mittwoch (2.6.21) die Mitglieder des Sportausschusses zu einem öffentlichen #Rundgang an den Sportanlagen rund um das #Stadion am #Bresserberg ein.
Neben den Ausschussmitgliedern nahmen zahlreiche Vertreter/innen von Vereinen und interessierte Bürger/innen teil, um sich vor Ort die Möglichkeiten erläutern zu lassen.

Planungskonzept Sportzentrum Bresserberg

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve beantragt, dass die Verwaltung der Stadt Kleve beauftragt wird zur Erweiterung, Modernisierung und Sanierung des Sportzentrums Bresserberg ein Planungskonzept mit Kostenschätzung und Grobterminplan zu erstellen.
Das Plangebiet umfasst die Flächen der Tennisplätze am Bresserberg und der Stadionstraße, die Getec-Arena, die angrenzenden Kunstrasenplätze, das Hoffmannstadion und die Nebenanlagen und Grünflächen östlich des Gustav-Hoffmann-Stadions.

Sportzentrum Bresserberg

Antrag 028/XI: Aussetzung der Ratsbeschlüsse zum Sportzentrum Bresserberg bis 30.06.2021

Freizeit

Antrag 013/Xl; Thema: Einrichtung eines Bewegungsparcours

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve beantragt, der Rat der Stadt Kleve möge die

Errichtung eines öffentlich zugänglichen Bewegungsparcours im Bereich der Klever Unterstadt/Nähe Forstgarten

beschließen.

Begründung:

Die Errichtung eines öffentlich zugänglichen Bewegungsparcours ist die konsequente Umsetzung zur Attraktivitätssteigerung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität und

Lebensqualität in Kleve. Hierdurch leistet die Stadt Kleve einen zukunftsweisenden Beitrag im Hinblick auf den demografischen Wandel unserer Gesellschaft. Dieser Platz bietet darüber hinaus einen idealen Raum zur Kommunikation und zum Treffpunkt der verschiedenen Generationen sowie der über 140 Nationalitäten, welche inzwischen in der Stadt Kleve leben.

Zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten sind durch die öffentliche Zugänglichkeit gegeben, so dass dieses Areal zur vereinslosen Betätigung, zur individuellen Prävention, Rehabilitation, zum Training und zur eignen Fitnesssteigerung genutzt werden kann. Die intensiven Bemühungen der Klever Unternehmerschaft zur Durchführung des eigenen „betrieblichen Gesundheitsmanagements“ würde durch die Schaffung dieses Bewegungsparcours ebenfalls eine Unterstützung erfahren. Am Rande von Grün- bzw. Parkanlagen, in der Nähe von Sport und Spielflächen verleiht ein solcher Bewegungsparcours einen positiven Beitrag einer Willkommenskultur und ergänzt ein modernes Stadtbild.

Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.

Sport in Keeken

Antrag 012/Xl; Thema: Errichtung eines Kunstrasen Kleinspielfeldes in Keeken

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve beantragt, der Rat der Stadt Kleve möge die

Errichtung eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes in Keeken beschließen.

Auf einem Kunstrasenfeld mit den Maßen, 70m x 50m, können ganzjährig Meisterschaftsspiele der Bambini bis D-Jugend-Mannschaften durchgeführt werden. Außerdem kann ganzjährig und wetterunabhängig der Trainingsbetrieb am Standort Keeken sichergestellt werden.

Begründung:

Um den Jugendfußball in der Düffelt zu stärken und den steigenden Mitgliederzahlen im Jugendbereich des SV Nordwacht Keeken 1928 e.V. gerecht zu werden, fordern wir ein Kunstrasen-Kleinspielfeld in Keeken. In den Wintermonaten ist es für den Verein SV Nordwacht Keeken schwierig, den Trainings- und Spielbetrieb, besonders im Jugendbereich, lediglich mit einem Naturrasen sicherzustellen.

Wir schlagen vor, ein Spielfeld mit den Maßen von ca. 70m x 50m zu errichten. Auf einem Spielfeld dieser Größe können Meisterschaftsspiele von den Bambini-Jugendmannschaften bis hin zur D-Jugend optimal ganzjährig durchgeführt werden.

Aber auch der Trainingsbetrieb der weiteren Mannschaften des SV Nordwacht Keeken 1928 würde davon profitieren. So hätten die Seniorenmannschaften und Mannschaften der A- bis C-Jugend weitere Trainingsmöglichkeiten und dies ganzjährig.

Auch die sportliche Entwicklung der SG Keeken-Schanz ist positiv zu bewerten, so ist die erste Herren Mannschaft 2020 in die Kreisliga A aufgestiegen. Eine Erweiterung der Platzanlage würde die Attraktivität weiter steigern.

Unser Vorschlag schließt sich teilweise den Empfehlungen aus dem Vortrag von Herrn Dr. Holger Fuhrmann, in der Sitzung des Sportausschusses der Stadt Kleve am 16.11.2020, an. In diesem Vortrag sprach Herr Dr. Fuhrmann klar die Benachteiligung der Vereine an, welche lediglich über Naturrasenplätze verfügen. Außerdem schlägt Herr Dr. Fuhrmann ebenfalls dem Bau eines Kunstrasen-Kleinspielfeldes vor.

Den Standort des FC Vorwärts 09 Schenkenschanz Düffelward stellen wir mit diesem Antrag nicht in Frage! Die SPD-Ratsfraktion ist für den Erhalt der Sportanlagen in der Düffelt, denn neben den Kirchen-und Gemeindehäusern sind die Sportplätze die wichtigsten Orte, an denen man an den Wochenenden die Dorfbewohner jeglichen Alters zusammenbringt. Dementsprechend sind die Sportplätze eines der wichtigsten Elemente des dörflichen Lebens und zwingend zu erhalten.

Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.

SPD Kleve will Vertragsverlängerung für den VfR Warbeyen

In weniger als drei Jahren läuft das Nutzungsrecht für die Sportanlagen des VfR Warbeyen, an ihrem Standort, aus. Im Rahmen des „Sportentwicklungskonzeptes 2011“ hat die Politik vier Sportzentren in Kleve beschlossen, an denen die im Sportkonzept zugeordneten Vereine ihren neuen Standort für den Trainingsbetrieb- und Spielbetrieb erhalten sollen. Das Konzept berücksichtigt dabei den Frauen- und Mädchensport nicht, erst recht nicht den leistungsorientierten Fußballsport, so wie er durch das Konzept der „Kämpferherzen“ nun seit drei Jahren in Warbeyen professionell umgesetzt wird.

Die Bürgermeisterin Sonja Northing hat schon im Frühjahr 2020 die Überprüfung dieses Konzeptes für den Bereich der Düffel und zugleich für den Mädchen- und Fußballsport sowie für Tennis veranlasst. Bedingt durch die COVID 19 Pandemie ist mit einem Ergebnis durch die beauftragte Firma erst in einigen Wochen zu rechen.

Von der Regionalliga über die Landesliga und weiteren höchsten Spielklassen sorgt vor allem die Mädchen- und Damenabteilung für Furore, weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Vor zwei Wochen wurde in einem Vorbereitungsspiel die erste Vertretung des Hamburger Sportvereins (HSV) in Hamburg mit 2:1 besiegt und auch hier schlossen sich weitere Erfolge an. Diese Abteilung hat derzeit 150 Mädchen – und Frauen in den Altersgruppen von U11 bis zu den Seniors.

Durch den von einem Vandalen auf dem Hauptplatz des VfR Warbeyen an den Weihnachtstagen 2019 verursachten Schaden ist der Verein bis heute nicht in der Lage, hier einen ordnungsgemäßen Trainingsbetrieb anzubieten, da die Renaturierung erst in ein paar Wochen abgeschlossen sein wird. Dank großzügiger Unterstützung der benachbarten Vereine werden heute die Trainingsmöglichkeiten und Pflichtspiele an den verschiedensten Standorten in Kleve durchgeführt. Dieser organisatorische Mehraufwand bringt die Verantwortlichen an Ihre Leistungsgrenze. Zudem belastet diese Situation alle Bereiche des Vereins.

Derzeit werden vom Land NRW Förderprogramme zu Neuinvestitionen der Vereine eingestellt, die eine bis zu 100 %ige Förderung sicherstellen. Eine Voraussetzung dabei ist, ein langjähriges und gesichertes Nutzungsrecht am Förderstandort.

Die Kandidatin für die Ortschaften Griethausen und Warbeyen Monika Overkamp will das klare Bekenntnis der Stadt für den heutigen Standort des VfR Warbeyen. „Wir müssen den ehrenamtlich Tätigen, den Spielerinnen und Spielern eine klare Standortsicherung sofort durch die Vertragsverlängerung zwischen Stadt Kleve und dem Sportverein zusichern. In Warbeyen gibt es kaum geeignete Möglichkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders. Dieses übernimmt der Verein seit vielen Jahren im besonderen Maße“.

Der VfR Warbeyen hat vor rund 15 Jahren dort mit Hilfe von Landesmitteln, Eigenkapital und einer sehr großen Unterstützung aus ihrer Mitgliedschaft ihr Vereinshaus nach modernsten Energiestandards saniert und neu geschaffen .

Die von der CDU beabsichtigte Verlagerung des sozialen Miteinanders in die alte Schule nach Warbeyen, so wie Herr Gebing es als Kandidat der CDU vor einigen Tagen verkündete, kommt für Overkamp nicht in Frage: „ Jetzt ist es doch erwiesen, dass es der CDU nicht um den Standort Warbeyen und die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern ausschließlich um die Durchsetzung des Sportentwicklungskonzept, ohne dabei die dörfliche Struktur Warbeyens zu berücksichtigen. Das werden wir nicht zulassen.“

Die Fraktionsvorsitzende der SPD Fraktion Kleve, Petra Tekath, ergänzt: „Wir haben mit öffentlichen Mitteln an diesem Standort vor rund 15 Jahren die Erweiterung des Sporthauses als Stadtrat gewollt. Im Rahmen der Debatte um Nachhaltigkeit darf auch hier die künftige Nutzung nicht irgendwelchen überalterten Annahmen aus 2011 geopfert werden. Die erfolgreiche Arbeit des Vereins soll an dieser Stelle fortgeführt werden.“

NRZ-Bericht vom 07.08.2020