Die alte (neue) Bahnstrecke zwischen Kleve und Nimwegen.

Beiträge

Reaktivierung Bahnlinie Nimwegen-Kleve

(Text: Wilco Veldhorst, Präsident Interregionale Gewerkschaftsrat Rhein-IJssel)

In der “Neue Rhein-Zeitung” vom 24. März 2018 schreibt Herr Bruls, Oberbürgermeister der Stadt Nimwegen dass „100 Millionen für die Wiederherstellung dieser Linie benötigt werden“. Es handelt sich hier um die Wiederherstellung der Eisenbahnlinie Nimwegen-Kleve-Duisburg. Ich weiß nicht, woher er das hat, aber dieser Betrag wurde schon mehrmals im “Königreich der Fabeln” genannt. Außerdem ignoriert es die Tatsache, dass solche Beträge auf zwei Länder aufgeteilt sind. Er stellt auch fest, dass die Wiederherstellung dieser Linie nicht gefordert wird, und weist darauf hin, dass der Zug 1991 nicht einfach „eingestellt“ wurde. Mehrere Studien weisen auf etwas anderes hin. Entweder er hat keine Anhnung und kennt sich in dieser Akte nicht aus (nicht nur äußerst schädlich für den Präsidenten der Euregio Rhein-Waal, denn er hätte nichts dazu sagen müssen) oder er hat eine andere Agenda als der Rat der Stadt Nimwegen bzw. andere Interessen spielen hier eine Rolle. Ich denke, dass ich darauf hinweisen sollte, dass das Wort einer bemerkenswerten Person wie eines Bürgermeisters anders als in den Niederlanden in Deutschland sehr schwer wiegt. In einer großen deutschen Regionalzeitung laufen wir Gefahr, dass die Lobby für die Restaurierung der Eisenbahn Nijmegen-Kleve schwer beschädigt wird. Eine Lobby, die von Gewerkschaften und großen Arbeitgebern auf beiden Seiten der Grenze unterstützt wird. Auch ohne den „konstruktiven Beitrag“ von Herrn Bruls ist es bereits schwierig genug, alle politischen Gremien im Einklang zu bringen und vor allem zu halten. Wir hätten vom Präsidenten der Euregio eine andere Erklärung erwartet.

 

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Bahnstrecken-Reaktivierung Kleve – Nimwegen bleibt Thema

Deutsche und niederländische Sozialdemokraten luden jetzt zu einer grenzüberschreitenden Konferenz zur Nutzung der Bahnstrecke Kleve-Nimwegen.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Kleve – Nimwegen war Thema einer Fachverstaltung deutscher und niederländischer Sozialdemokraten in Groesbeek. Gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal, der Radboud-Universität und einigen Verkehrsverbünden wurde über die Möglichkeiten und Notwendigkeit einer Bahnverbindung zwischen den Nachbarländern diskutiert. Der Klever SPD-Vorsitzende Josef Gietemann sieht vor allem die Chancen für den Austausch von Studierenden: „Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr möchte diese Strecke“, sagte Gietemann. Georg Seifert vom VRR betonte, dass man den grenzüberschreitenden Verkehr verbessern möchte.

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Reaktivierung der Bahnlinie Kleve-Nijmegen

Die SPD Kleve setzt sich gemeinsam mit der SPD Kranenburg sowie der PvdA Berg en Dal und der PvdA Nijmegen für die Bahnstrecke zwischen Nimwegen und Kleve ein. Der Film entstand anlässlich der grenzüberschreitenden Konferenz zur Reaktivierung der Bahnlinie Kleve-Nijmegen am 27. Januar 2018 in Groesbeek.

Europatag 2017 – Soziale Gerechtigkeit

Bereits zum vierten Mal feiern die SPD-Ortsvereine Kleve und Kranenburg mit den PvdA-Abteilungen Nijmegen und Berg en Dal gemeinsam den Europatag, diesmal in der Klever Stadthalle. Mit zwei eindrucksvollen Monologen aus der heutigen Arbeitswelt eröffneten die niederländischen Schauspielerin Erna van den Berg und der Klever Schauspieler Harald Kleinecke, von Theater im Fluss, den Abend. Zum Lohnverzicht gezwungen und betriebsbedingte Kündigung mit anschließender Leiharbeit wurden vom Autor Hans van den Boom packend in Szene gesetzt.



In einer von Andreas Gebbink moderierten Podiumsdiskussion reagierten Politiker von SPD und PvdA sowie Gewerkschaftler auf die dargestellten realen Beispiele moderner Ausbeu-tung in Deutschland und den Niederlanden. Das Podium war mit den Fraktionsvorsitzenden Marc van Nijnatten (PvdA -Nimwegen),  Fokko Spoelstra (PvdA-Arnheim) und Petra  Tekath (SPD-Kleve), Thorsten Rupp (SPD-Kreistag) und Michelle Mauritz (Vorsitzende DGB-Jugend) fachkundig besetzt. Insbesondere der Landtagskandidat Thorsten Rupp mahnte an: „Es geht doch um viel mehr als nur um eine Überweisung zum Monatsende, nämlich um Würde und Teilhabe“.




Der NRW-Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense forderte in seiner Rede, dass dringend etwas gegen die „soziale Schieflage“ in Europa getan werden muss. Denn: auf dem Boden wachsender regionaler Ungleichgewichte und sozialer Verwerfungen gedeihen Instabilität, Populismus, Radikalisierung und auch Migrationsdruck. Er nannte drei Beispiele, wo die Politik ansetzen muss. Wir brauchen Investitionen in Wachstum und gute Arbeits-plätze. Dazu zählt für mich auch, dass wir den Kampf gegen sachgrundlose Befristungen verstärken müssen. Ferner  brauchen wir klare Regeln gegen Lohn- und Sozial-dumping. NRW hat im Bund dafür gesorgt, dass Leiharbeit und Werkverträge strenger reguliert werden. Mit  unserer Landesinitiative „Faire Arbeit – fairer Wettbewerb“ gehen wir erfolgreich gegen prekäre Beschäftigung und Schwarzarbeit vor. Ein besonderer Erfolg sei die Initiative zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.



Direkt im Anschluss an die Ministerrede ehrte der SPD-Landtagskandidat Thorsten Rupp den Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsrates Rhein-Ijssel, Wilco Veldhorst aus Nimwegen. „Wilco mischt sich  ein wenn es um Europa und das Verhältnis der Nachbarn Deutschland und Niederlande geht. Hier liegt seine Kernkompetenz und Leidenschaft, in der Region zwischen Nimwegen und Kleve, im Gelderland und am Niederrhein. Er wirbt ständig für die Europäische Idee. Der heutige Zustand der Europäischen Union treibt ihn um und an,“ so Thorsten Rupp. Wilco Veldhorst habe diesen Ehrenpreis verdient, weil er sich schon seit langer Zeit für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und grenzüberschreitende Freundschaften einsetzt. Er hat wichtige Initiativen gestartet und Veranstaltungen mit organisiert, zum Thema Niederländisch – Deutscher Arbeitsmarkt.




Weiter  engagiert sich Veldhorst für grenzüberschreitende Themen, wie z.B. die Reaktivierung der Eisenbahnverbindung Nimwegen – Kleve. Sein  Einsatz für grenzüberschreitende Themen und Projekte geht weit über die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmervertretung im europäischen Arbeitsmarkt hinaus. Wilco Veldhorst wurde von der Jury zum Grenzland-Europäer gewählt, da er der Prototyp eines guten Europäers ist und sich für unser gemeinsames Europa engagiert und bei all seinen Auftritten und Reden für Europa wirbt.

Auch Minister Lersch-Mense lobte Veldhorst: „Sie setzen sich für die wichtigen Beziehungen zwischen NRW und den Niederlanden ein – und dazu gehört natürlich gerade hier im Grenzgebiet ein gut funktionierender gemeinsamer Arbeitsmarkt. Zu Recht haben Sie öffentlich darauf hingewiesen, dass dies an bestimmte Erfolgsfaktoren geknüpft sei“. Veldhorst hatte einen gut funktionierenden grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr oder eine vereinfachte Diplomanerkennung gefordert. Auch die Unterschiede im Sozial- und Steuerrecht würden oftmals eine Hürde bilden.

SPD Kleve und Kranenburg für Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert

Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin vom 10.-12. Dezember, wo unter anderem auch ein neuer Parteivorstand gewählt wird und der so bundesweite Aufmerksamkeit erhält, werden auch die beiden SPD-Ortsvereine Kleve und Kranenburg gemeinsam vertreten sein, wie der SPD-Vorsitzende Kleve und projektverantwortliche Josef Gietemann erfreut mitteilt. Das Kuratorium Wilhelm-Dröscher-Preis informierte jetzt Gietemann über die erfolgreiche Bewerbung.

„Wir haben uns mit unseren Aktivitäten anlässlich des Europatages 2014 und 2015 gemeinsam mit der niederländischen Schwesterpartei PvdA und den Vorständen ihrer Abteilungen in Nijmegen und Groesbeek/Berg en Dal für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Wilhelm-Dröscher-Preis beworben und stehen nun in der Endausscheidung“, freut sich Jürgen Franken, SPD-Landratskandidat und SPD-Vorsitzender Kranenburg. Die Verleihung des Preises erfolgt in insgesamt vier Kategorien am Ende des SPD-Bundesparteitags durch die Vorsitzende des Kuratoriums Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie Vertreter der Familie Dröscher.

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Kreis Klever Sozialdemokraten treffen Verkehrsminister Groschek

Sozialdemokraten aus dem Kreis Kleve sprachen mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek über aktuelle Infrastrukturprojekte.

Kreis Klever Sozialdemokraten in Düsseldorf mit Verkehrsminister Groschek

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Jens Geier: „Bahnlinie Kleve-Nimwegen ist sinnvoll“

FotoGeier

Der Europaabgeordnete Jens Geier (SPD) war zu Besuch in Kleve. Eingeladen hatten ihn die SPD aus Kleve und Kranenburg sowie die PvdA aus den angrenzenden niederländischen Städten Groesbeek und Nimwegen.

Im Zentrum der Gespräche stand die Bahnstrecke Kleve-Nimwegen.  Geier versprach, sich für die Reaktivierung der zur Zeit als Draisinen-Strecke genutzten Bahnlinie einzusetzen. „Die Bahnlinie ist sinnvoll“ sagte Geier und könne zur „Stärkung der Wissenschaftslandschaft zwischen der Hochschule Rhein Waal in Kleve und der Radboud-Universität in Nimwegen“ beitragen.

Mittel aus dem EU-Programm Interreg V könnten einen Teil der Kosten für die Reaktivierung tragen. Das EU-Programm dient der Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Ein wichtiger Baustein der Finanzierung des 60-Millionen-Euro-Projekts könnten Mittel aus dem EU-Programm Interreg V spielen. Dieses dient der Förderung der territorialen ZusammenarbeitEine Überholspur für die Bahn | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/eine-ueberholspur-fuer-die-bahn-aimp-id8051033.html#1205280093
Ein wichtiger Baustein der Finanzierung des 60-Millionen-Euro-Projekts könnten Mittel aus dem EU-Programm Interreg V spielen. Dieses dient der Förderung der territorialen Zusammenarbeit
Ein wichtiger Baustein der Finanzierung des 60-Millionen-Euro-Projekts könnten Mittel aus dem EU-Programm Interreg V spielen. Dieses dient der Förderung der territorialen ZusammenarbeitEine Überholspur für die Bahn | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/eine-ueberholspur-fuer-die-bahn-aimp-id8051033.html#1610096192

Treffen von PvdA und SPD in Kleve

Am Samstag trafen sich PvdA- und SPD-Mitglieder aus Nijmegen, Kleve, Groesbeek und Kranenburg zu ihrem regelmäßigen Informationsaustausch in Kleve. Im Vorhinein wurden bei einem Rundgang die Baustellen in der Unterstadt sowie der Campus der Rhein-Waal Hochschule besichtigt.

Beim anschließenden  Meinungsaustausch wurde insbesondere die Reaktivierung der Bahnstrecke Nijmegen – Kleve diskutiert. Im Klever Rat hatte es vor Jahresende einen einstimmigen Ratsbeschluss zur Reaktivierung der Bahnstrecke und zur Gründung einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft gegeben. Ähnliche Anträge sollen nun auch im Gemeinderat Kranenburg und im Kreistag gestellt werden. Bereits zugestimmt haben, neben Kleve, die Räte in Nijmegen und Groesbeek. Die Euregio Rhein-Waal ist ohnehin für eine Reaktivierung der Strecke.

Ein weiteres Thema war der grenzüberschreitende Tourismus. Hier hatte sich im letzten Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, die im Januar ein Gespräch mit Vertretern der Euregio Rhein-Waal führte.

Weiterhin wurde von den Sozialdemokraten auch der Busverkehr in der Grenzregion und dessen jüngste Probleme mit den Abonnements  angesprochen. Bis zum 01.01.2013 gab es Abonnements, mit denen man mit der Linie SB 58 von Nijmegen nach Kleve und Emmerich fahren konnte. Dieses Abonnement wurde nun zum Jahresanfang aufgehoben und durch ein neues Abonnement („Breng vrij“) ersetzt, das nicht über Kranenburg hinausgeht! Einige verärgerte Nutzer hatten deshalb Mandatsträger von PvdA und SPD auf diesen Missstand hingewiesen. Ergebnis der Diskussion im Kreis der SPD- und PvdA-Vertreter: Die Sozialdemokraten beider Länder bemängeln, dass in der Grenzregion verkehrstechnisch offensichtlich nicht zusammengearbeitet wird und fordern, dass das neue Abonnement wieder auf Kleve und Emmerich ausgeweitet wird. Dieses Thema soll in den jeweiligen Räten und Gremien der Euregio kritisch eingebracht und diskutiert werden.

Des Weiteren berichteten die Klever Genossen über ihren Antrag zur grenzüberschreitenden „Liberation Route“, der vom Rat der Stadt in den Kulturausschuss verwiesen wurde. Die „Liberation Route“ ist eine Route für Touristen, die mit Hörspielen an die wichtigsten Orte der Befreiungsaktionen um die im zweiten Weltkrieg stark umkämpfte Region Nimwegen, Kranenburg und Kleve führt.

Die Vertreter der Sozialdemokraten freuen sich schon auf das nächste grenzüberschreitende Treffen!

Foto

Folgende Sozialdemokraten nahmen an dem Treffen teil: Alard Beck (PvdA Nijmegen), Alexander Frantz (SPD Kleve), Josef Gietemann (SPD Kleve), Rinus Janssen (PvdA Nijmegen), Andreas Jünemann (SPD Kranenburg), Peter Leenders (PvdA Groesbeek), Monika Overkamp (SPD Kleve); nicht auf dem Foto: Bodo Wißen (SPD Kreis Kleve) und Michael Zumbrägel (SPD Kleve).

 

‚Weer treinverkeer Nijmegen-Kleef‘ – Wieder Schienenverkehr zwischen Nijmegen und Kleve

Sehen dazu ein Video der Omroep Gelderland Nieuws. Die Redeanteile Josef Gietemanns sind in deutscher Sprache:

Omroep Gelderland – Nieuws – ‚Weer treinverkeer Nijmegen-Kleef‘.