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Stellungnahme zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans (2026 – 2030) 

SPD/Volt-Fraktion beteiligt sich konstruktiv am Onlinedialog zum Kinder- und Jugendförderplan in Kleve

Die SPD/Volt-Fraktion im Rat der Stadt Kleve hat sich konkret zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans (2026 -2030) geäußert. Der Plan legt unter anderem die Förderungen in der Kinder- und Jugendarbeit für die nächsten Jahre fest.

Zukunft der Jugend gestalten

Unser Sprecher im Jugendhilfeausschuss, Christian Nitsch, hat ein ganz klares Verständnis zum Plan:„Ein Jugendförderplan ist weit mehr als ein Papierwerk – er ist das Versprechen einer Stadt an ihre junge Generation, Chancen zu schaffen, Talente zu fördern und Zukunft aktiv zu gestalten.“

„Ein Jugendförderplan ist weit mehr als ein Papierwerk – er ist das Versprechen einer Stadt an ihre junge Generation, Chancen zu schaffen, Talente zu fördern und Zukunft aktiv zu gestalten.“

Christian Nitsch

Unsere Stellungnahme

Ansätze zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Kleve für die Jahre 2026–2030

1. Beteiligung und Demokratiebildung

Kinder und Jugendliche sollen stärker an Entscheidungen beteiligt werden, die sie betreffen. Denkbar sind:

• Jugendforen,

• Jugendparlamente,

• digitale Beteiligungsplattformen,

• Mitwirkung bei Stadtentwicklungsprojekten oder Freizeitangeboten.  

• Kommunalpolitische Praktikum

2. Medienkompetenz und Digitalisierung

Ein Schwerpunkt muss der Umgang mit sozialen Medien, Cybermobbing, Fake News und Medienkompetenz sein. Dabei ist größter Wert auf die Sensibilisierung der Informationskompetenz zu legen.

• Schulungen für Jugendliche,

• Angebote für Eltern,

• Präventionsarbeit in Schulen und Vereinen.  

3. Psychische Gesundheit und Resilienz

Seit Corona ist die psychische Belastung junger Menschen ein zentrales Thema. Daher benötigen wir in Kleve_

• niedrigschwellige Beratungsangebote,

• Präventionsprojekte,

• Förderung von Bewegung und Gemeinschaftserlebnissen.  

4. Integration und Teilhabe

Gerade durch die sich in unserer Gesellschaft verändernden Bereitschaft sich den unterschiedlichsten Herausforderungen global anzunehmen, erscheint zunehmend der Eindruck, dass den Schwächsten die Verantwortung zugeordnet wird. Dieses ist falsch. Daher ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Beeinträchtigungen größter Bedeutung beizumessen.

• Inklusionsprojekte,

• Sprachförderung,

• Integrationsangebote,

• Unterstützung einkommensschwacher Familien.  

5. Stärkung des Ehrenamtes

Viele Vereine und Verbände kämpfen mit Nachwuchsproblemen bei Trainern und Betreuern.
Daher sind denkbar:

• Zuschüsse für Qualifizierungen,

• Jugendleiter-Ausbildungen,

• Anerkennungskonzepte für Ehrenamtliche,

• Bürokratieabbau bei Förderanträgen.  

6. Schule und Ganztag

Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 werden Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen wichtiger.

• Sport-AGs,

• Bewegungsangebote,

• Ferienbetreuung,

• außerschulische Bildungsangebote.  

Was könnte das für den Sport und Vereine bedeuten?

Aus kommunalpolitischer Sicht könnte die Fortschreibung künftig stärker fragen:

Welchen gesellschaftlichen Beitrag leistet ein Verein für junge Menschen?

Damit würde nicht mehr nur der Trainingsbetrieb im Mittelpunkt stehen, sondern beispielsweise:

• Förderung aller Geschlechter im Sport,

• Integration,

• Gesundheitsförderung,

• Demokratiebildung,

• Prävention von Gewalt und Diskriminierung,

• soziale Teilhabe,

• Ehrenamtsentwicklung.

Gerade Vereine mit einer starken Jugendarbeit und gesellschaftlichen Wirkung könnten dadurch stärker in den Fokus rücken als reine Freizeit- oder Wettkampfanbieter.  

Heute geht es um die Frage:

„Welche Angebote helfen jungen Menschen in Kleve in den kommenden fünf Jahren am meisten, wir machen Vorschläge und geben Antworten.“

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