Europa im Blick – Für ein besseres Morgen

erstellt am: 23.10.2018 | von: Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit | Kategorie(n): Allgemein, Bundespartei, Partei, Pressemitteilungen, PvdA, Unsere Nachbarn

Den Spuren von Willy Brandt und Karl Marx folgend, organisierten SPD und die niederländische PvdA für Interessierte eine 2-tägige Reise. Erstes Ziel war Trier, Geburtsort von Karl Marx. Die Teilnehmer wurden dort vom rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Sven Teuber, zugleich Trierer SPD-Fraktions- und Parteivorsitzender, begrüßt.

Die Reisegruppe besuchte in Trier die Landesausstellung „Karl-Marx 1818-1883“. Anlässlich seines 200. Geburtstags widmet das Landesmuseum eine kulturhistorische Ausstellung dem Leben von Karl Marx. Die Ausstellung beleuchtet sein Leben, seine wichtigsten Werke und das vielfältige Wirken in seiner Zeit. Danach besuchte die deutsch-niederländische Gruppe das Geburtshaus des Philosophen, das Museum Karl-Marx-Haus.

Der zweite Tag führte ins Willy-Brandt-Forum Unkel. Der ehemalige Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt lebte dort von 1979 bis 1992. In Unkel schrieb er seine Erinnerungen. Von hier aus unternahm er zahlreiche Reisen, die dem Frieden und der Völkerverständigung dienten. Herzstück des Museums ist das Arbeitszimmer des Politikers, das originalgetreu rekonstruiert wurde. Daneben gibt es viele weitere Exponate, Dokumente und Fotografien, die Willy Brandts Leben und Wirken greifbar machen.

Von Unkel ging es weiter nach Bonn zur Friedrich-Ebert-Stiftung, der ältesten politischen Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten.

Das Archiv ist gefüllt mit vielen historischen Schätzen, von einer schwarz-rot-goldenen Trikolore vom Hambacher Fest 1832 bis hin zu Willy Brandts Nobelpreis-Urkunde. Das Archiv bildet das kollektive Gedächtnis der SPD.

In seinem Vortrag „Politik für Europa“ informierte Thomas Hartmann seine Zuhörer zu den Themenbereichen demokratisches Europa, Wirtschafts- und Sozialpolitik und die Außen- und Sicherheitspolitik in Europa. Nach der anschließenden Diskussionsrunde war man sich einig: Ziel der Politik muss es sein, den Bürgern zu zeigen, dass die europäische Integration demokratisch, wirtschaftlich-sozial und außenpolitisch zuverlässig gestaltet werden kann.

Prof. Dr. Hasan Alkas, sozialdemokratischer Europakandidat aus Kleve, ist sich sicher: „Einer gut funktionierenden europäischen Wirtschaftsordnung muss langfristig eine Sozialunion folgen, damit die sozialen Unterschiede in den Mitgliedstaaten verringert und die Interessen der Bürger effektiver gelöst werden können“.

Zum Abschluss der Fahrt besuchten die Sozialdemokraten die aktuelle Ausstellung im Haus der Geschichte „Deutsche Mythen seit 1945“. Gezeigt wird, welche Ereignisse aus Politik, Sport, Kultur oder Gesellschaft seit Ende des Zweiten Weltkrieges Mythen wurden. Anhand von etwa 900 Exponaten aus sieben Jahrzehnten konnte sich die deutsch-niederländische Besuchergruppe dazu ein eigenes Bild machen.

Organisiert wurde die inhaltlich informative Tour von Willem van het Hekke und Josef Gietemann, die seit 2011 die Zusammenarbeit zwischen PvdA und SPD grenzübergreifend vorantreiben.

 

      

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