Kategorie: Unsere Nachbarn

Europa im Blick – Für ein besseres Morgen

Den Spuren von Willy Brandt und Karl Marx folgend, organisierten SPD und die niederländische PvdA für Interessierte eine 2-tägige Reise. Erstes Ziel war Trier, Geburtsort von Karl Marx. Die Teilnehmer wurden dort vom rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Sven Teuber, zugleich Trierer SPD-Fraktions- und Parteivorsitzender, begrüßt.

Die Reisegruppe besuchte in Trier die Landesausstellung „Karl-Marx 1818-1883“. Anlässlich seines 200. Geburtstags widmet das Landesmuseum eine kulturhistorische Ausstellung dem Leben von Karl Marx. Die Ausstellung beleuchtet sein Leben, seine wichtigsten Werke und das vielfältige Wirken in seiner Zeit. Danach besuchte die deutsch-niederländische Gruppe das Geburtshaus des Philosophen, das Museum Karl-Marx-Haus.

Der zweite Tag führte ins Willy-Brandt-Forum Unkel. Der ehemalige Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt lebte dort von 1979 bis 1992. In Unkel schrieb er seine Erinnerungen. Von hier aus unternahm er zahlreiche Reisen, die dem Frieden und der Völkerverständigung dienten. Herzstück des Museums ist das Arbeitszimmer des Politikers, das originalgetreu rekonstruiert wurde. Daneben gibt es viele weitere Exponate, Dokumente und Fotografien, die Willy Brandts Leben und Wirken greifbar machen.

Von Unkel ging es weiter nach Bonn zur Friedrich-Ebert-Stiftung, der ältesten politischen Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten.

Das Archiv ist gefüllt mit vielen historischen Schätzen, von einer schwarz-rot-goldenen Trikolore vom Hambacher Fest 1832 bis hin zu Willy Brandts Nobelpreis-Urkunde. Das Archiv bildet das kollektive Gedächtnis der SPD.

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Kommunalwahlen in Swinemünde

Am kommenden Sonntag finden in Polen Kommunal- und Bürgermeister- bzw. Stadtpräsidentwahlen statt. Für die Sozialdemokraten (SLD) in Swinemünde geht Lidia Uttendorf (54), die mit dem Klever Willi Uttendorf verheiratet ist, an den Start. Beide fördern seit Jahren die Städtepartnerschaft zwischen Kleve und Swinemünde. Insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist der studierten Pädagogin eine Herzensangelegenheit.

 

Lidia Uttendorf an der Deutsch-polnischen Grenze bei Swinemünde auf der Insel Usedom.

So leitete sie in den Jahren 2012 – 2014 das deutsch-polnische Projekt „Die Sprache des Nachbarn erlernen“ in den Kitas in Ahlbeck und in Świnoujście. Sie wohnt heute mit ihrem Mann Willi in Swinemünde und ist als Erzieherin in einem Ahlbecker Kindergarten beschäftigt.

Als zukünftiges Stadtratsmitglied möchte sie sich um die Arbeitnehmerbelange der Polen, die in Deutschland arbeiten, kümmern. Swinemünder, die in Deutschland arbeiten, begegnen oft verschiedenen arbeitsrechtlichen und sozialversicherungstechnischen Probleme. Sie möchte erreichen, dass in Swinemünde eine Beratungsstelle eingerichtet wird, wo nicht nur mit Rat sondern auch durch Tat, diese Menschen Unterstützung finden.

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Europa Familien-Sommerfest am 25. August

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Reaktivierung Bahnlinie Nimwegen-Kleve

(Text: Wilco Veldhorst, Präsident Interregionale Gewerkschaftsrat Rhein-IJssel)

In der “Neue Rhein-Zeitung” vom 24. März 2018 schreibt Herr Bruls, Oberbürgermeister der Stadt Nimwegen dass „100 Millionen für die Wiederherstellung dieser Linie benötigt werden“. Es handelt sich hier um die Wiederherstellung der Eisenbahnlinie Nimwegen-Kleve-Duisburg. Ich weiß nicht, woher er das hat, aber dieser Betrag wurde schon mehrmals im “Königreich der Fabeln” genannt. Außerdem ignoriert es die Tatsache, dass solche Beträge auf zwei Länder aufgeteilt sind. Er stellt auch fest, dass die Wiederherstellung dieser Linie nicht gefordert wird, und weist darauf hin, dass der Zug 1991 nicht einfach „eingestellt“ wurde. Mehrere Studien weisen auf etwas anderes hin. Entweder er hat keine Anhnung und kennt sich in dieser Akte nicht aus (nicht nur äußerst schädlich für den Präsidenten der Euregio Rhein-Waal, denn er hätte nichts dazu sagen müssen) oder er hat eine andere Agenda als der Rat der Stadt Nimwegen bzw. andere Interessen spielen hier eine Rolle. Ich denke, dass ich darauf hinweisen sollte, dass das Wort einer bemerkenswerten Person wie eines Bürgermeisters anders als in den Niederlanden in Deutschland sehr schwer wiegt. In einer großen deutschen Regionalzeitung laufen wir Gefahr, dass die Lobby für die Restaurierung der Eisenbahn Nijmegen-Kleve schwer beschädigt wird. Eine Lobby, die von Gewerkschaften und großen Arbeitgebern auf beiden Seiten der Grenze unterstützt wird. Auch ohne den „konstruktiven Beitrag“ von Herrn Bruls ist es bereits schwierig genug, alle politischen Gremien im Einklang zu bringen und vor allem zu halten. Wir hätten vom Präsidenten der Euregio eine andere Erklärung erwartet.

 

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Einladung zum Europatag 2018

Am Mittwoch, den 9. Mai 2018, organisieren die SPD-Ortsvereine Kleve und Kranenburg gemeinsam mit den PvdA-Abteilungen Nijmegen und Berg en Dal den Europatag 2018. Der Europatag findet in der Zeit von 19.00 bis 21.00 Uhr im Hortus Nijmegen, d’Almarasweg 22d, 6525 DW Nijmegen statt.

Das Thema des Europatages ist „Klimawandel und Umweltverschmutzung“. Als Gäste begrüßen wir u.a. die Mitglieder des Europäischen Parlaments Jens Geier (SPD) und Paul Tang (PvdA).
Auch in diesem Jahr wird wieder die Ehrennadel „Grenzland-Europäer des Jahres“ verliehen.

Preisträgerin ist Dr. Barbara Hendricks, Mitglied des Bundestages und ehemalige Bundesministerin.

Wir bieten für alle Mitglieder, Gäste und Freunde der SPD Kleve einen kostenlosen Bustransfer nach Nimwegen zum Europatag an. Abfahrt 17:30 Uhr am Bahnhofsvorplatz Kleve. Rückkehr in Kleve ca. 21:30 Uhr. Um Anmeldung für die Busfahrt wird gebeten mit E-Mail an info@spd-kleve.de



Bahnstrecken-Reaktivierung Kleve – Nimwegen bleibt Thema

Deutsche und niederländische Sozialdemokraten luden jetzt zu einer grenzüberschreitenden Konferenz zur Nutzung der Bahnstrecke Kleve-Nimwegen.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Kleve – Nimwegen war Thema einer Fachverstaltung deutscher und niederländischer Sozialdemokraten in Groesbeek. Gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal, der Radboud-Universität und einigen Verkehrsverbünden wurde über die Möglichkeiten und Notwendigkeit einer Bahnverbindung zwischen den Nachbarländern diskutiert. Der Klever SPD-Vorsitzende Josef Gietemann sieht vor allem die Chancen für den Austausch von Studierenden: „Auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr möchte diese Strecke“, sagte Gietemann. Georg Seifert vom VRR betonte, dass man den grenzüberschreitenden Verkehr verbessern möchte.

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