Beiträge

Suchtgefahren im Alter

Suchtgefahren im Alter war das Thema einer Informationsveranstaltung der AG 60 Plus.  Sachkundiger Referent hierzu war Gerd Engler. Dieser führte u.a. aus, dass in den Medien das Thema „Sucht im Alter“ immer mehr in die Diskussion aufgrund der demographischen Entwicklung gerät.

Es besteht ein überproportionaler Anstieg der Lebenserwartung. Suchtkranke Menschen werden auch alt und die Sucht wird in das Alter mitgenommen. Ein Grund für Sucht ist der Verlust des Partners, der Verlust des Arbeitsplatzes, der Eintritt in das Rentenalter oder eine schlechte Krankheitsdiagnose.

Um diese Situationen einigermassen bewältigen zu können, suchen die Betroffenen Halt durch die Einnahme von Medikamenten und/oder den Griff zur Flasche. In Deutschland haben 400.000 Männer/Frauen über 60 Jahre Alkoholprobleme.

Ansprechpartner und Hilfe bei Verdacht auf Abhängigkeit sind an erster Stelle der Hausarzt oder die Suchtberatungsstellen. Im gemeinsamen Gespräch sollte überlegt werden, welche Hilfe und Maßnahmen für den Betroffenen geeignet sind. Dort erhält man auch Auskunft über entsprechende Therapiekliniken oder Selbsthilfegruppen.

Von den Ausführungen von Gerd Engler waren die Anwesenden beeindruckt und diskutierten mit ihm anschliessend noch offene Fragen.

066

Gerd Engler (Bildmitte) referiert zum Thema „Suchtgefahren“.