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Weltkriegsgedenken in Swinemünde

Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls der deutschen Armee auf Polen nahmen heute (Sonntag, dem 01. September 2019) in Świnoujście
Einwohner, die örtlichen Behörden, Parteien, Pfadfinder, Seeleute und Militäreinheiten an einer Gedenkfeier teil.
Sie legten Kränze am Ehrenmal von Świnoujście nieder. Für die sozialdemokratische SLD und die SPD Kleve legten Joanna Agatowska und Willi Uttendorf Blumengebinde nieder.

Auf einer zeitgleichen Gedenkfeier hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Polen 80 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs um Vergebung gebeten. „Ich verneige mich vor den polnischen Opfern der deutschen Gewaltherrschaft“, sagte er zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf das östliche Nachbarland. Deutschland nehme die Verantwortung an, „die unsere Geschichte uns aufgibt“, so der Bundespräsident. „Wir wollen und wir werden uns erinnern.“

 

 

Erste persönliche Kontakte mit Swinemünde geknüpft

 

Swinemünde

v.r.n.l.: Willi Uttendorf, SPD Insel Usedom, Pawel Sujka, SLD,der stellvertretende Stadtpräsident von Swinemünde, Joanna Agatowska, SLD, die Vorsitzende des Stadtrates von Swinemünde und Josef Gietemann, SPD-Vorsitzender Kleve

Swinoujście (PL) / Swinemünde ist mit fast 42.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel Usedom. Eine Delegation der Stadt Kleve, angeführt von Bürgermeister Herrn Theo Brauer, besuchte nun die Stadt an der Swine. Kleve und Swinemünde beabsichtigen eine Städtepartnerschaft. Nach der Begrüßung durch den Stadtpräsidenten, Herrn Janusz Zmurkiewicz, erfolgte ein gegenseitiger Austausch von Informationen zu beiden Städten, wobei auch erste Vorstellungen und Erwartungen an eine Städtepartnerschaft diskutiert wurden.
Der gebürtige Klever Willi Uttendorf, der heute mit seiner Frau Lidia in Swinemünde lebt, ist eine der treibenden Kräfte für diese deutsch/polnische Städtepartnerschaft. Im vergangenen Jahr stellte er in der Klever Stadtverwaltung die Stadt Swinemünde in einem Kurzreferat vor.
„Die Städtepartnerschaft ist auf einen sehr guten Weg und könnte ein nachhaltiger Beitrag zur deutsch-polnischen Freundschaft werden. Das wäre dann ein weiterer Baustein beim Zusammenwachsen Europas“, so das Resümee von Josef Gietemann, noch völlig überwältigt von den vielen herzlichen und guten Begegnungen in der polnischen Grenzstadt.

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