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SPD-Fraktion sagt NEIN zur Sontowski-Planung

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve hat sich nach langer Diskussion gegen die Planungen des Investors Sontowski auf dem Minoritenplatz entschieden.

Die Fraktion zeigte sich enttäuscht über die Präsentation in der letzten Ratssitzung. So wurde die weitergehende architektonische Vorstellung gänzlich vermisst. Aber auch die vorgestellten Mieter konnten nicht überzeugen.

Die SPD hatte das Bauvorhaben lange ergebnisoffen begleitet und gab dem Investor somit genügend Zeit zur Erarbeitung einer zu Kleve passenden Planung. Das Ziel, durch die Bebauung eine wesentliche Attraktivitätssteigerung Kleves als Einkaufsstadt zu erreichen, ist in Augen der gesamten Fraktion klar verfehlt.

In allen Gesprächen war immer wieder darauf abgehoben worden, dass die Mieter im Objekt etwas Neues, in Kleve noch nicht Vorhandenes anbieten sollen. Dies hat sich leider nicht bestätigt.

So ist die jetzige Entscheidung die logische Konsequenz eines langen und intensiven, aber notwendigen Prozesses der Meinungsbildung.

In einer demokratischen Gesellschaft darf es jetzt – aber auch in Zukunft – kein Denkverbot geben und somit hatte die SPD Fraktion sich zu jeder Zeit an den ergebnisoffenen Diskussionen beteiligt.

Der interessierte Investor aus Erlangen hat die Chancen, die eine solche Diskussion geboten hat, nicht genutzt. Eingebrachte Ideen, wie die eforderte, optische, kleinteiligere Fassade wurden durch den Investor überhaupt nicht mehr aufgegriffen.

Der SPD-Fraktion ist Kleve aber zu wichtig, als dass sie mit den zuletzt vorgelegten Plänen eine solch zentrale Stelle wie den Minoritenplatz bebauen will.