Landtagswahl 2017 – Traumstart in den Wahlkampf

Es war der Tag für wichtige Entscheidungen und gute Ergebnisse: Hannelore Kraft wurde mit einem 100 Prozent-Ergebnis erneut zur Spitzenkandidatin gewählt und soll Ministerpräsidentin bleiben. Auch die Kandidaturen in den Wahlkreisen und auf der Landesliste sind geklärt – Thorsten Rupp und Norbert Killewald sind nun auch auf der Liste der SPD endgültig gesetzt. Das einstimmig verabschiedete Wahlprogramm setzt Schwerpunkte für Zusammenhalt und Zukunftssicherheit

Mehrere tausend Mitglieder brachten sich in den Monaten zuvor direkt oder über ihre Ortsvereine, Stadtverbände und Unterbezirke in das Wahlprogramm ein, das nun einstimmig verabschiedet wurde. NRW soll noch stärker und gerechter werden: Geplant sind mehr Investitionen in Infrastruktur und Bildung genauso wie mehr Betreuung in Kitas und Schulen. Zudem wird Arbeitssuchenden der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert und die Kitagebühren wegfallen.

2010 übernahm Hannelore Kraft die Regierungsverantwortung. „Seitdem steht Nordrhein-Westfalen besser da. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem geringsten Stand seit über 20 Jahren. Die Investitionen für Kinder, Bildung und Familien liegen auf Rekordniveau. Mehr als 200 Milliarden Euro wurden in den letzten knapp sieben Jahren eingesetzt“, so Norbert Killewald, Kandidat für den Südkreis. „Wir alle stehen zusammen, wir sind eine große Einheit. Das wird uns auch jetzt stark machen“, schwörte die Landesvorsitzende zum Abschluss ihrer Rede für die Spitzenkandidatur ein. Die Delegiertenversammlung setzte sie anschließend mit Begeisterung und einstimmig auf die Nummer Eins der NRWSPD-Landesliste, die insgesamt 130 Plätze umfasst. Krafts beeindruckendes Ergebnis mit den Worten der Zählkommission ausgedrückt: „422 Stimmzettel wurden abgegeben. Mit Ja für Hannelore Kraft stimmten: 422.“ Mit je 413 Stimmen für Norbert Killewald und 415 Stimmen für Thorsten Rupp brachten auch sie ein sehr gutes Ergebnis nach Hause.

Seit Jahresbeginn sind allein in NRW mehr als 1900 überwiegend junge Menschen der SPD beigetreten. Bundesweit zählte die Partei im gleichen Zeitraum sogar über 6000 Beitritte – eine neue Rekordzahl. Selbst vor dem Wahlerfolg von Gerhard Schröder im Jahr 1998 traten nicht mehr ein. Für den Landesverband lautete das Motto: Schnell einbinden und zeigen, wofür es sich zu engagieren lohnt – weshalb er die Neuen gleich zum Parteitag einlud. Auch bei der SPD Kreis Kleve sind seit Anfang 2017 rund 30 neue Mitglieder an Bord. Diese sind am 6. März, ab 19 Uhr zum Neumitgliedertreffen in das Büro der Kreis Klever SPD eingeladen. Es war darüber hinaus die Stunde, in der die SPD-Mitglieder auf den anstehenden Wahlkampf eingestimmt wurden. Plakate kleben und bis zum Wahltag abwarten, was passiert – das war gestern. Es kommt heute auf den Dialog an. Die NRWSPD setzt bei ihrer Kampagne deshalb nicht nur auf glänzende Bilder, sondern auch auf einen Hashtag als zentralen Slogan: #NRWIR. „Es wird spannend sein, welche landespolitischen Themen unter diesem Slogan im Internet bis zum Urnengang diskutiert werden“, so Thorsten Rupp, Landtagskandidat für den Nordkreis.

Mit dem sehr guten Düsseldorfer Parteitag hat die NRWSPD die Weichen für die kommenden Monate gestellt. Die gute Stimmung lässt sich derzeit überall greifen und man ahnt: „Im September kommt der Schulz-Express mit hoher Energie in Berlin an. Die Kraft dafür holt er sich aber vier Monate zuvor bei der Landtagswahl in NRW.“ – Darin sind sich die beiden Kandidaten einig.

 

 

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