Forderung nach einem Runden Tisch „Flüchtlingsarbeit“

„Wenn der Landrat sich schon weigert, ein Kommunales Integrationszentrum in den Kreis Kleve zu holen, dann fordern wir wenigstens einen ´Runden Tisch` zur Abstimmung der Flüchtlingsarbeit im gesamten Kreis“, so Jürgen Franken, SPD-Landratskandidat, und Norbert Killewald, Vorsitzender der SPD Kreis Kleve.

Killewald Franken

Norbert Killewald (Vorsitzender der SPD Kreis Kleve) und Jürgen Franken (SPD-Landratskandidat)

49 von 52 Kommunen in NRW haben ein solches Integrationszentrum, leider wird dies von Landrat Spreen aber nicht als nötig angesehen. „So viele Städte und Kreise können sich doch gar nicht irren“, so Jürgen Franken.

„Doch angesichts der hohen Flüchtlingsströme und der zentralen Unterbringungseinrichtungen im Kreis brauchen wir zur Koordinierung eine Abstimmungsplattform für alle Akteure“, erklärt Norbert Killewald.

Franken ergänzt: „Als Argument gegen eine kreisweite Koordinierung bringt Wolfgang Spreen immer vor, dass so Doppelstrukturen und ein ´Bürokratiemonster´ entstehen würden. Dabei ist dies jetzt der Fall.“

Als Beispiel nennt der Landratskandidat die Auszahlung der Ehrenamtspauschale: Da musste zuerst der Landrat die Bezirksregierung fragen. Nach der Genehmigung musste Spreen dann die Bürgermeister kontaktieren, diese mussten wiederum die Initiativen vor Ort fragen. Dann meldeten diese ihren Bedarf zurück an die Bürgermeister, diese wieder zurück an den Landrat. Dieser wieder zurück an die Bezirksregierung. Und bis jetzt ist das Geld immer noch nicht ausgezahlt. „Und das ist keine umständliche Bürokratie?“

Die Einrichtung eines solchen Runden Tisches soll eben gerade für Entlastung der einzelnen – oft eben auch ehrenamtlichen – Akteure sorgen. Das hilft auch in anderen NRW-Kommunen ungemein.

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