SPD kritisiert CDU für die Verhinderung eines kommunalen Integrationszentrums im Kreis Kleve

„CDU, FDP und AfD verhinderten jetzt gemeinsam mit Landrat Wolfgang Spreen im Kreistag Kleve die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums im Kreis Kleve und damit die Chance auf eine bessere Integrationsförderung und die Vernetzung der Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Kreis Kleve. Diese bedauerliche Entscheidung wird die Integrationsarbeit des Kreises Kleve auf Jahre entscheidend schwächen“, ist sich Jürgen Franken, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und SPD- Landratskandidat sicher.

„Die SPD-Kreistagsfraktion hat Anfang 2015 beantragt, schnellstmöglich ein Kommunales Integrationszentrum (KI) im Kreis Kleve einzurichten, um die Integrationsarbeit im Kreis Kleve zu verbessern. Mit unserer Forderung nach einem KI für den Kreis Kleve stehen wir in voller Übereinstimmung mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Kleve, mit der ich mich darüber persönlich ausgetauscht habe und mit der SPD- Arbeitsgemeinschaft „Migration und Vielfalt“ im Kreis Kleve“, so Franken.

„Die SPD-Kreistagsfraktion ist der Auffassung, dass im Kreis Kleve mehr für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürgern getan werden kann und muss; nicht nur im Bildungsbereich“, so Franken. „Landrat Wolfgang Spreen (CDU) lehnt ein Kommunales Integrationszentrum ab. Er behauptet, dies führe zu Doppelstrukturen und koste nur unnötig Geld. Ich bin sicher, dies liegt nur daran, dass er sich nicht ausreichend informiert hat oder es nicht besser wissen will“, vermutet der SPD- Fraktionsvorsitzende.

„Als SPD- Kreistagsfraktion hatten wir bis zum Schluss die Hoffnung, die CDU von den vielen guten Argumenten für ein Kommunales Integrationszentrum doch noch überzeugen zu können. Immerhin gibt es in fast 50 Kreisen und kreisfreien Städten im Land Nordrhein- Westfalen sehr gute Erfahrungen mit der Arbeit der Kommunalen Integrationszentren. Warum sollte dies im Kreis Kleve anders sein?“, fragt Franken.

„Die SPD- Kreistagsfraktion setzt sich auch weiterhin für ein Kommunales Integrationszentrum im Kreis Kleve ein, weil wir davon überzeugt sind, dass dies die Integrationsarbeit im Kreis Kleve weiter voranbringen und besser vernetzen wird“, erklärt Jürgen Franken abschließend.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.