Gegen eine neue Grenze durch die Maut

Deutsche und niederländische Sozialdemokraten zwischen Kleve und Nimwegen sprechen sich gegen die geplante PKW-Maut von Bundesverkehrsminister Dobrint aus.

maut

Die SPD und ihre niederländische Schwesterpartei PvdA haben einen Arbeitskreis gebildet, der sich bei regelmäßigen Treffen über neue Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit austauscht.

Wir wollen kein Eintrittsgeld für unsere niederländischen Nachbarn. Die Einführung einer PKW-Maut würde die Bemühungen zum Abbau der innereuropäischen Grenzen, sowohl auf dem Papier als auch in den Köpfen, untergraben“, so Josef Gietemann, Vorsitzender der Klever SPD.

Bei einem Treffen in Nimwegen machten die Sozialdemokraten aus Kleve, Kranenburg, Groesbeek und Nimwegen ihren kritischen Standpunkt gegenüber den Plänen von Minister Dobrindt deutlich.

Wir wollen keine neue Grenze. Alle Städte und Gemeinden des Kreises Kleve wären von den Mautplänen negativ betroffen, ebenso wie der Handel, die Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen“, ergänzt Willem van het Hekke, Vorsitzender des deutsch-niederländischen Arbeitskreises.

Unter dem Motto „Für die Region – gegen die Maut!“ werden die Sozialdemokraten mit Plakaten und Aufklebern den Widerstand sichtbar machen.

 

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