Wahlprogramm: Mobilität

Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl

Kapitel 4: Mobilität

4.1 Fahrradtourismus

Wir wünschen uns Kleve als fahrradfreundliche Stadt. Dies erfordert, dass das Radwegenetz entsprechend dem vom Rat beschlossenen Radwegekonzept zügig zu optimieren und auszubauen ist. Die Sicherheit der Radfahrer, zu welchen in zunehmendem Maße ja auch Touristen gehören, muss erhöht werden. Es ist unzumutbar, dass Radfahrer – insbesondere im Bereich der Kreisverkehre – gezwungen werden, vom Radweg auf die Fahrbahn zu wechseln. Auch ist das Stellplatzangebot zu optimieren und dabei das zunehmende Aufkommen der E-Bikes (Elektrofahrräder) zu berücksichtigen. Für die Stadt Kleve ist die Einführung eines flexiblen, telefongestützten Fahrradverleihsystems nach dem Vorbild des sog. „Call-a-Bike“ zu prüfen.

Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor ist fortzuentwickeln. Kleve ist ein attraktives Reiseziel – nicht nur für Fahrradtouristen -. Diese Attraktivität unserer Region erfordert auch einen weiteren Ausbau begleitender Infrastruktur.

4.2 Bahnlinie

Die SPD begrüßt den Betrieb der Draisinen-Strecke zwischen Kleve und Groesbeek in den Niederlanden. Sie ist ein weiteres touristisches Highlight in unserer Stadt. Die Draisinenverbindung dient auf weitere Sicht aber auch dem Erhalt der Bahnlinie zwischen Kleve und Nijmegen allgemein. Sie bietet so die Voraussetzung für die Wiederbelebung einer schienengebundenen Verbindung – z.B. einer Lightrailverbindung zwischen beiden Städten. Diese böte dann eine willkommene Alternative im Personennahverkehr in dem ökologisch so sensiblen Bereich der Niederung im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.

4.3 Verkehrskonzept

In Kleve gilt es ein wirksames Verkehrskonzept zu schaffen, welches die Verkehrsströme zielorientiert lenkt und auf diesem Wege Entlastung schafft. Das Parkleitsystem kann nur ein erster Schritt sein.

4.4 Ostumgehung / B220 neu

Unumgänglich ist für uns der zeitnahe Bau der Osttangente (Ostumgehung / B220 neu) in Kellen. Diese stellt einerseits die notwendige Ergänzung zur Industriestraße dar und ist – andererseits – zwingende Voraussetzung für die dringend gebotene effektive Entlastung der Hauptverkehrsstraßen in Kellen.

4.5 Ablehnung der Querspange

Die von der Stadtverwaltung geplante sog. Querspange entlang der Eichenallee zwischen Donsbrüggen und Rindern ist keine Problemlösung, sondern eine Problemverlagerung. Die Querspange bringt keine Entlastung, auch nicht, wie oft behauptet, für die Gruftstraße.

4.6. Busverbindungen

Die Busverbindung Richtung Doetinchem und Enschede muss auch im Sinne unserer Studentinnen und Studenten deutlich verbessert werden.

Die Busverbindung Richtung Nijmegen muss ebenfalls optimiert werden -, jedenfalls, solange die Schienenverbindung nicht reaktiviert ist -.

 

Das gesamte SPD-Wahlprogramm können Sie hier weiterlesen.

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