Fracking am Niederrhein – Eine Gefahr für unser Trinkwasser?

Die SPD lehnt die Gewinnung von unkonventionell gefördertem Erdgas im Kreis Kleve ab. Beim so genannten Fracking wird mit Chemikalien versetztes Wasser ins Erdreich gepresst, um so das Gas aus tiefen Bodenschichten herauszulösen. Dabei bleiben giftige Rückstände im Boden und es fallen große Mengen Schmutzwasser an. Auch ein aktuelles Gutachten des Umweltbundesamts kritisiert Umweltbeeinträchtigungen beim Fracking wie zum Beispiel die Verunreinigung des Grundwassers.

Die SPD-Ortsvereine aus Bedburg-Hau und Kleve werden am Samstag, den 13.04.13 mit einem gemeinsamen Infostand auf die möglichen Gefahren für die Region aufmerksam machen. Der Klever SPD-Chef Josef Gietemann möchte die Bevölkerung wachrütteln: „Viele Bürger wissen nicht, dass Kleve und Bedburg-Hau in einem Gebiet für mögliche Gasbohrungen liegen, das bereits die erste Genehmigungshürde genommen hat.“

In der Zeit von 11 – 13 Uhr besteht die Möglichkeit, sich am SPD-Stand auf der Großen Straße im Bereich Kavarinerbrunnen zu informieren.

Der Erfolg unserer Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung der Trinkwasserversorgung hat gezeigt, dass den Bürgern das Thema Wasser am Herzen liegt“, so Gietemann.

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