Sozialdemokratische Frauen treffen sich zum internationalen Frauentag

AsF Frühstück

Anlässlich des internationalen Frauentages traf sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen(AsF) aus Kleve zu einem Frauenfrühstück und diskutierten die Rolle der Frau in Deutschland im Jahr 2013.

Einhelliger Tenor war, dass es für ein Industrieland wie Deutschland beschämend ist, dass die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern auch in der Vergütung noch immer existiert.

Die AsF-Vorsitzende Helga Duenbostell sagte: „Frauen dürfen nicht schlechter bezahlt werden als Männer, darum fordern wir schon lange – Gleicher Lohn für gleiche Arbeit –.“

Kritisiert wurde auch, dass die jetzige Bundesregierung nichts unternimmt, um diesen Zustand zu ändern. Somit bleibt auch die Forderung nach einem flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Es darf nicht sein, dass Menschen mit einer Vollzeitstelle immer noch zusätzliche Sozialleistungen benötigen; gute Arbeit muss sich lohnen.

Schon deshalb ist auch der Missbrauch bei den Minijobs einzudämmen, diese dürfen nicht ständig zu Lasten von sozialversicherungspflichtigen Jobs ausgeweitet werden. Frauen beziehen jetzt schon deutlich niedrigere Renten als Männer, da es immer noch mehrheitlich Frauen sind, die die Kinder zu Hause erziehen. Ein Grund ist auch die nach wie vor nicht optimale Kinderbetreuung. Kinderbetreuungszeiten sind an die Arbeitszeiten anzupassen, um es den Frauen zu ermöglichen eine vollschichtige Tätigkeit aufzunehmen.
Auch die Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting wurde heftig kritisiert, dies führe nur dazu, dass „Besserverdienende“ noch höhere Nettoeinkünfte erhalten werden. Viele Geringverdiener können jetzt schon ihre steuerrechtlichen Freibeträge nicht ausschöpfen und würden auch von einem Familiensplitting nicht profitieren können.Hierzu meint die SPD-Stadtverordnete Petra Tekath: „Ich freue mich jetzt schon darauf, dass die SPD das beschäftigungspolitisch falsche Betreuungsgeld wieder abschaffen wird, die Kinderbetreuung weiter ausbauen wird und Frauen somit die Chance gibt, von ihrem eigenen Geld zu leben und später nicht in Altersarmut zu verfallen“.

 

 

 

 

 

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